Fundament und Bauamt – was du beim Modulhaus unbedingt beachten musst
Modulhäuser gelten als unkompliziert, schnell gebaut und kostentransparent. Aber so einfach, wie es klingt, ist es in der Praxis nicht immer. Zwei Punkte werden besonders häufig unterschätzt: Fundament und Bauamt. Wer denkt, er könne sich die typischen Bauhürden sparen, wird schnell vom Gegenteil überrascht.
Dabei ist die gute Nachricht: Mit etwas Vorbereitung lassen sich genau diese Stolpersteine vermeiden – und dein Modulhaus-Projekt läuft von Anfang an reibungslos.
Das passende Fundament: stabil, aber nicht überdimensioniert
Auch ein Modulhaus braucht ein solides Fundament – schließlich sollen die Module sicher stehen, sich nicht verschieben und gut isoliert sein. Der Vorteil: Da das Haus in Modulen geliefert wird, ist die Fundamentplanung in der Regel einfacher und schneller als beim Massivhaus.
Typische Fundamentarten im Überblick:
Plattenfundament: Flächig gegossene Bodenplatte, die für viele Modulhäuser ausreicht
Streifenfundament: Nur unter tragenden Wänden – spart Material und Kosten
Punktfundamente: Ideal bei kleinen Häusern oder Stelzenbauweise
Welche Variante für dein Projekt passt, hängt von Größe, Bauweise und Bodenbeschaffenheit ab. Ein Bodengutachten ist meist Pflicht – aber es lohnt sich: So vermeidest du Überraschungen beim Aushub.
Kontakt mit dem Bauamt: früh ist besser als zu spät
Ein häufiger Fehler beim Modulbau: Das Thema Bauamt wird zu spät in Angriff genommen. Auch wenn das Haus aus dem Werk kommt – gebaut wird es trotzdem vor Ort. Und das ist genehmigungspflichtig.
Wichtige Schritte vor dem Bau:
Bebauungsplan einsehen und klären, ob Modulhäuser erlaubt sind
Bauantrag frühzeitig stellen (inkl. Lageplan, Statik, Energieausweis)
Rücksprache mit dem zuständigen Sachbearbeiter halten
Möglichst früh mit dem Anbieter über genehmigungsfähige Pläne sprechen
Je besser du vorbereitet bist, desto schneller läuft das Genehmigungsverfahren – und das spart dir am Ende Wochen oder sogar Monate.
Comments
Post a Comment